(openPR) - Auch dieses Jahr finden wieder die beliebten Dubai Summer Surprises statt. Bereits zum 11. Mal vom 19. Juni bis zum 22. August 2008 machen alle großen Shopping Malls mit. Die Hauptveranstaltungen werden voraussichtlich im Deira City Center und in der Mall of the Emirates stattfinden. Das sind die größten Malls im Emirat Dubai. Im letzten Jahr kamen über zwei Millionen Touristen. Die Dubai Summer Surprises dauern insgesamt 10 Wochen und jede Woche gibt es ein anderes Thema mit Attraktionen und Events in den Shopping Malls. Das wird besonders die Kinder freuen, da es immer was Neues zu Entdecken gibt.
Während den Sommer Monaten senken auch Hotels und Shopping Malls die Preise, das auch Touristen mit einem kleineren Geldbeutel nach Dubai kommen können. Allerdings ist der Sommer die wärmste Jahreszeit für Dubai. Über 40 Grad sind keine Seltenheit. Die Shopping Malls in Dubai werden allerdings heruntergekühlt so das man beim Einkaufen nicht schwitzen muß. Urlauber sollten aufpassen das Sie sich keine Erkältung holen, bei solch einem großen Temperaturunterschied. Draußen über 40 Grad und in den Shopping Malls unter 20 Grad. Deutsche Touristen unterschätzen häufig die Temperaturen in Dubai.
Die Vereinigten Arabischen Staaten koennen auf eine laengere Geschichte zurueckblicken als es das offizielle Gruendungsdatum vermuten laesst. Die VAE wurden am 2. Dezember 1971 durch die Beendigung des britischen Protektorats und den Zusammenschluss der einzelnen Emirate zu einer Foerderation gegruendet.
Begonnen hat die Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate jedoch bereits im 3. Jahrhundert vor Christus. Zu dieser Zeit entstand in der Naehe des heutigen Abu Dhabi eine Kultur Namens Umm an-Nar`s.
Ab 1498 kamen die Portugiesen in die Region und errichteten 20 Jahre spaeter eine erste Zollstation in der Gegend von Julfar um Steuern auf den Handel der Golfregion mit Indien erheben zu koennen.
Im 17. Jahrhundert gruendete der regligoese Fuehrer dieser Zeit al Wahab die Sekte der Wahabiten. Die Wahabiten – Rueckkehrer zum echten Islam – schlossen sich mit Wuestenkriegern der Region zusammen und eroberten die arabische Halbinsel. Es entstanden mehrere Kleinstaaten am Persischen Golf.
Ab 1747 liessen sich einzelne Staemme, vor allem Quawasim (an der Kueste) und Banu Yas (im Inland), im Gebiete der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate nieder. Die Quawasim fielen in der Folgezeit insbesondere dadurch auf, dass sie Piraterie gegen Handelsschiffe im persischen Golf betrieben. Dies rief einen Konflikt mit den Briten hervor, die etwa zur selben Zeit die Region um den Persischen Golf fuer sich entdeckten. Die Briten erklaerten das Gebiet kurzerhand zur Piratenkueste und setzten zum Angriff gegen die Quawasim und ihre Zentren den Hafenstaedten Schardscha und Ra s al-Chaima an.
Zwischen 1806 und 1820 verbuendete sich das unter der Piraterie leidende Oman mit den Briten, die wiederum ihre Handelswege nach Indien absichern wollten, und es begann der Kampf gegen die Quawasim. Eine im Jahr 1820 in die Golfregion entsandte Flotte der Briten suchte und zerstoerte systematisch jedes Schiff des Gegners, welches auf dem Meer zu finden war. Die Briten zwangen neun arabische Scheichtuemer einen von ihnen ausgearbeiteten Friedensvertrag zu unterschreiben und es gelang die Piraterie einzudaemmen. Die Scheichtuemer kamen somit unter britisches Protektorat.
In den Jahren 1835 bzw. 1853 folgten weiter Vertraege mit den Briten. Auf der einen Seite wurde der Sklavenhandel entlang der Kueste verboten und zum Anderen trat der -Vertrag ueber den ewigen Frieden zur See- in Kraft.
Durch das Verbot des Sklavenhandels entlang der Kueste gewann der Stamm der Banu Yas an Bedeutung. Die bisherige Einnahmequellen – Schutzgelderpressung von vorbeiziehenden Karawanen und Landwirtschaft – wurden in den Hintergrund gestellt und die Banu Yas etablierten sich im Sklavenhandel, dessen bedeutsamstes Zentrum Buraimi wurde. Eine Funktion, die die Stadt bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts behielt.
Um andere europaeische Konkurrenten aus der Region fernzuhalten, schliessen die Briten im Jahr 1892 separate jedoch identische Vertraege mit den einzelnen Scheichtuemern ab, wodurch diese zum britischen Einflussgebiet werden. In Europa setzte sich die Bezeichnung Trucial Coast (Waffenstillstandskueste) durch. Die britische Regierung begnuegte sich jedoch mit der Kontrolle aussenpolitischer Belange und hatte ansonsten wenig Interesse an den Aktivitaeten innerhalb der einzelnen Scheichtuemer.
Erst mit der Entdeckung zahlreicher Erdoelvorkommen zu Mitte des 20 Jahrhunderts aenderte sich die Haltung der Briten im Bezug auf die unter ihrem Schutz stehenden Scheichtuemer. Bevor jedoch die kommerzielle Ausbeutung der Gebiete beginnen konnte, mussten die Grenzen der einzelnen Scheichtuemer genau festgelegt werden. Es war schwierig, sich innerhalb der Scheichtuemer zu einigen und so wurden die Grenzen der sieben Emirate, die die spaeteren VAE bildeten, von den Briten festgelegt.
Mit Beginn der Ausbeutung der Erdoelvorkommen im Jahr 1962 gewann die Region mehr und mehr an Bedeutung. Selbstaendigkeit erlangten die Vereinigten Arabischen Emirate dann im Jahr 1972, nachdem die Briten bereits 1968 angekuendigt hatten, sich ab 1971 aus der Region um den Suezkanal zurueckzuziehen. Die Scheichtuemer Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Quwain und Fujaira gruendeten am 2. Dezember 1971 die Vereinigten Arabischen Emirate. Als siebenter Bundesstaat tritt am 10. Februar 1972 Ras al-Khaimah den VAE bei.
Heute sind die Vereinigten Arabischen Emirate ein wichtiges internationales Geschaeftszentrum dieser Region und gelten als eines der stabilsten und friedlichsten Laender der arabischen Welt.
Die Bevölkerung der VAE
Bevor ich zur Bevoelkerung komme, noch kurz etwas zur Flora und Fauna in den Vereinigten Arabischen Emiraten. :O)
Flora und Fauna
Dieser Abschnitt ueber die Vereinigten Arabischen Emirate kann relativ kurz gehalten werden, da Wuesten den groessten Teil des Landes ueberziehen. Diese Wuesten sind groesstenteils unbewachsen, bieten jedoch auch Gebiete, in denen karge Straeucher und Buesche den Boden bewachsen. Nur vereinzelte Akazienbaeume koennen den Blick ein wenig ablenken und auf sich ziehen. Einzig im Nordosten der Vereinigten Arabischen Emirate befinden sich einige Oasen in denen sich Dattelplantagen befinden.
Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts werden unter grossen Anstrengungen viele Wuestengebiete systematisch erschlossen und durch gezielte Bewaesserung fuer den Ackerbau nutzbar gemacht. In kleinen Mengen koennen in diesen Gebieten Obst, Gemuese und Zitrusfruechte angebaut werden.
Zum Schutz der einheimischen Flora und Fauna wurde auf der Insel Beni Yas ein Naturschutzgebiet eingerichtet.
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Bevoelkerung der Vereinigten Arabischen Emirate
Im Gegensatz zu Deutschland haben die Vereinigten Arabischen Emirate kein Problem mit einem Schwund der Bevoelkerungszahl. Das Land ist eines der am schnellsten wachsenden Staaten auf der Welt. Dies beweisen die erhobenen Bevoelkerungszahlen. Wurden bei der Gruendung des Landes noch 180.000 Einwohner gezaehlt, so ergab die letzte offizielle Zaehlung im Jahr 2004 den 24-fachen Wert. Mittlerweile zaehlt das Land 4,32 Millionen Einwohner. Bei der naechsten Volkszaehlung wird erwartet, dass das Land die fuenf Millionengrenze ueberschreitet.
Die rasanten Spruenge der Bevoelkerungszahlen lassen sich jedoch leicht erklaeren, wenn ein Blick auf die Zahl der Gastarbeiter im Land faellt. Schaetzungsweise 3-3,5 Millionen Auslaender sollen sich dauerhaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Wobei diese Zahlen nicht von offiziellen Stellen bekraeftigt werden. Ueber die genaue Verteilung der im Land sesshaften Gastarbeiter werden daher auch keine genauen Zahlen bekannt gegeben. Ueberwiegend sind es aber Asiaten, Europaeer und Bewohner der Anrainerstaaten, die zum Arbeiten in die Vereinigten Arabischen Emirate kommen.
Da jeder, der eine Anstellung in den Vereinigten Arabischen Emiraten Vorweisen kann, ungeachtet seiner Herkunft eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhaelt, wirkt sich dies auch auf die Zusammensetzung der Bevoelkerung insgesamt aus. Zu dreiviertel besteht die Gesamtbevoelkerung aus Gastarbeitern. Bei Verlust des Arbeitsplatzes wird jedoch die erteilten Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ebenso schnell wieder entzogen.
Insgesamt sind die Rechte der Gastarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten jedoch eher beschraenkt. Wobei eine Unterscheidung zwischen Gastarbeitern aus Industriestaaten und ungelernten Arbeitskraeften gemacht wird. Die Stellung der ungelernten Kraefte ist weitaus schlechter. Fuer alle Gastarbeiter existieren keine Mitbestimmungsrechte und nur vereinzelte Gewerkschaftsbuendnisse.
Die einheimische Bevoelkerung setzt sich zum grossen Teil aus Sunniten und Schiiten zusammen. Dieser Bevoelkerungsschicht stehen wiederum zahlreiche Sozialleistungen des Staates zu.
Geographie & Klima in den Vereinigten Arabischen E
Die geographische Lage
Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen im Nahen Osten auf der Arabischen Halbinsel. Die Nachbarlaender sind (im Uhrzeigersinn) Oman, Saudi-Arabien und Katar. Ausserdem liegt das Land im Norden am Persischen Golf und im Osten am Golf von Oman.
Das Land besteht ueberwiegend aus trockener Sandwueste; im Osten erstreckt sich das felsige Hadschar-Gebirge. Als bedeutende Oasen sind im Emirat Abu Dhabi die Stadt al-Ain und die Liwa-Oase zu nennen. Grosse Mengen von Grund- und Oberflaechenwasser koennen aus dem Hadschar-Gebirge gewonnen werden. Flussbetten, die sogenannten Wadis, durchziehen das Land. Die hoechsten Erhebungen (bis 1500 m) befinden sich ebenfalls im Hadschar-Gebirge, waehrend sich der Grossteil des Landes bis zu 100 m ueber Normalnull erhebt.
Das Klima in den Vereinigten Arabischen Emiraten
In den VAE herrscht im Inland trockenes Wuestenklima. An den Kuesten kann insbesondere in den Sommermonaten die relative Luftfeuchtigkeit sehr hohe Werte erreichen. Insgesamt ist es eines der heissesten Klimate der Erde. Es regnet oftmals nur an einem oder zwei Tagen im Jahr. Hier die durchschnittlichen Temperaturen und Niederschläge in
Abu Dhabi:
Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Minimal (°C) 14 15 17 21 24 26 29 30 27 23 19 16
Maximal (°C) 24 25 29 33 38 39 40 40 39 35 30 26
Niederschlag in mm 11 38 34 10 3 1 2 3 1 2 4 10