Telefonkonferenz

03/07/06

Geschichte der Telefonkonferenz


Geschichte der Videokonferenz
Die Entwicklung der Videokonferenz begann bereits in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, parallel zur Entwicklung des Fernsehens; sie war jedoch am Markt bis zum Beginn der neunziger Jahre wenig erfolgreich. Dann führten verbesserte Kompressionsmöglichkeiten der nunmehr digitalen Daten, die Standardisierung der bis dato proprietären Verfahren, der Einzug des PC sowie die Verfügbarkeit von ISDN zu ersten Erfolgen. Mit der zunehmenden Umstellung auf IP-basierte Übertragungen profitiert die Videokonferenz heute immer stärker von der Verfügbarkeit breitbandiger Verbindungen – Experten sagen daher einer wachsende Verbreitung dieser Kommunikationstechnologie voraus.

Telekommunikation (von griech. tele: fern, weit und lat. communicare: gemeinsam machen, mitteilen) bezeichnet ganz allgemein jeglichen Austausch von Informationen über eine gewisse Distanz hinweg, ohne sie materiell zu transportieren (z.B. als Brief). So wurden im 18.Jahrhundert sichtbare Signale von Semaphoren und Heliographen verwendet. Weitere Beispiele für frühe Versuche nichtelektrischer Telekommunikation finden sich hier: Telefon.

Das deutsche Wort heißt Fernmeldewesen. Es wird aber seit Ende der 1980er Jahre praktisch nur noch bei militärischen Einrichtungen verwendet und ist in der Umgangssprache fast völlig verschwunden.

Im engeren Sinne wird heute Telekommunikation als Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik, Elektronik und anderer neuzeitlicher Technologien verstanden. Die ersten Telekommunikationsdienste in diesem Sinne waren Telegrafie (Fernschreiben) und Telefonie, auch Fernmelden genannt. Vor dem Aufkommen von Computern gab es bereits als Fernwirken bezeichnete Datenübertragungsdienste zur Steuerung von Anlagen.

Telekommunikationseinrichtungen sind heute ein elementarer Bestandteil der Infrastruktur. Aus diesem Grund ist zur Vermeidung räumlicher Disparitäten ihre Bereitstellung eine Gemeinschaftsaufgabe der Raumentwicklung (also in der Praxis eine Staatsaufgabe). Seit Beginn der Liberalisierung (in Deutschland seit 1998) werden Telekommunikationsdienste im Wettbewerb erbracht, die Grundversorgung wird durch eine Universaldienstverpflichtung gewährleistet

03/07/06

Telefonkonferenz

Eine Telefonkonferenz (englisch: audio conference, oder kurz AC) ist ein vermittlungstechnisches Leitungsmerkmal mit zusätzlichen Funktionen, die über die einer einfachen Dreierkonferenz hinausgehen. Anders als eine Dreierkonferenz, die nicht notwendigerweise eine Konferenzschaltung benötigt, sind Telefonkonferenzen auf solche angewiesen. Telefonkonferenzen bieten so zusätzliche Dienstmerkmale, weshalb sie auch oft anstatt einer Dreierkonferenz benutzt werden. Solche Dienstmerkmale können sein:

Einberufen zusätzlicher Teilnehmer (englisch: Add on conference)
Selbständige Einwahl von Teilnehmer (englisch: Dial in conference)
Einberufen von Konferenzteilnehmern anhand einer Liste (Preset-conference)
Einspielen von Ansagen
Zuweisung von Moderatorfunktionen und die Berechtigung zum Übertragen solcher auf andere Teilnehmer
Möglichkeit von Nebenkonferenzen
N-Sprecher (englisch: n-loudest), schaltet nur die n (soundsoviele) lautesten Sprecher durch,
Je nach Art der Konferenzschaltung können in einer Telefonkonferenz zwischen drei bis zehn oder mehr Teilnehmer zusammengeschaltet werden. In IP-basierten Telekommunikationnetzen sind externe Server im Gebrauch, die 200 und mehr Teilnehmern eine Plattform bieten, alle zusammen in einer einzigen Konferenz zu kommunizieren.

Telefonkonferenzen gewinnen vor allem durch die zunehmende Popularität digitaler Telefonie, wie ISDN, Mobilfunk und vor allem Voice-over-IP immer mehr an Bedeutung.

An den internationalen Finanzmärkten benutzt man den Ausdruck Konferenz-Call als Bezeichnung für eine spezielle Form der Telefonkonferenz mit selbstständiger Einwahl von Teilnehmern. Sie spielt eine wichtige praktische Rolle bei der Information von Anlegern und Analysten.

Inzwischen bieten alle große und viele kleinere Telekommunikationsanbieter Telefonkonferenzen an. Der Trend geht in Richtung Web-Steuerung während der Konferenz. Unter einer Web-Steuerung versteht man die Möglichkeit während der Konferenz zu sehen, welche Teilnehmer gerade angemeldet sind, diese stumm beziehungsweise laut zu schalten oder ihnen explizit das Wort zu erteilen. Ein weiterer Trend ist das Application Sharing, also die Möglichkeit während der Konferenz mit anderen Teilnehmern seinen Bildschirm und seine Anwendungen zu teilen.

03/07/06

Videokonferenzendgeräte

Die zuständige Standardisierungsbehörde ITU-T definiert vier große Gerätegruppen:

Videokonferenz-Endgeräte
Der Videokonferenzmarkt bietet heute eine Reihe von Anlagen- beziehungsweise Umsetzungsvarianten, deren Ausstattung im Wesentlichen vom Einsatzzweck abhängt.

Desktop-Systeme

Bei Desktopsystemen handelt es sich um Videokommunikationslösungen, die in einen PC integriert sind. Es wird dafür neben einer externen Kamera (heute meist USB-Webcam) auch ein Mikrofon beziehungsweise Headset benötigt. Man unterscheidet hardware-basierte (Codierung und Decodierung auf einer Steckkarte) und rein software-basierte Desktop-Systeme (z.B. Skype). Neben den relativ geringen Kosten bieten Desktopsysteme den Vorteil, dass der Anwender während der Videokonferenz vollen Zugriff auf seine Daten und die auf dem PC installierten Programme hat. Desktopsysteme eignen sich daher insbesondere dort, wo im Rahmen von Konferenzen auch eine gemeinsame Datenbearbeitung erfolgen soll, etwa mit Hilfe der Software NetMeeting®.

Settop-Boxen / Rollabouts

Diese Kompaktsysteme stellen voll integrierte Videokommunikationslösungen dar, zu deren Betrieb in der Regel lediglich noch ein Monitor und die entsprechenden Netzanschlüsse (ISDN und/oder LAN) benötigt werden. Aufgrund des geringen Gewichtes und der einfachen Installation eignen sich diese Geräte auch für den mobilen Einsatz.

Raumsysteme

Raumsysteme sind modular aufgebaute, leistungsstarke Videokommunikationslösungen. Durch variable Ausstattungsmerkmale sind flexible Systemkonfigurationen für fast jede Anwendung möglich. Leistungsstarke Kameras, Raummikrofone und große Monitore erlauben auch in großen Konferenzräumen die Integration dieser Systeme, die auch die Einbindung diverser Peripherieeinrichtungen wie zum Beispiel Dokumentenkameras ermöglichen.

Sonstige Geräte

Hierzu gehört etwa die in der Entwicklung befindliche Mobilfunk-Videokonferenz per UMTS oder die Bildtelefonie.

26/06/06

Telefonkonferenz

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